Weihnachtspost von der Schulsozialarbeiterin

Wünsche zum Fest und das Neue Jahr!

In der Schule tickt die Zeit schon auf die nächsten Zeugnisse zu. Gerade stehen viele Kontrollen und Klassenarbeiten an. Und doch, mancher Platz bleibt im Klassenraum unbesetzt. Erkältung, Grippe, Mattigkeit sitzen auf ihm und auch davor. Viele Menschen sind davon betroffen. Auch wir haben in den letzten Wochen immer wieder auf die Lernplattformen zurückgreifen müssen und Homeschooling betrieben.  Nun geht es weiter im Jahresendspurt, hoffentlich gestärkt und gesund.

In der Schulsozialarbeit habe ich es aber auch mit anderen Belastungen zu tun. Die wirtschaftlichen Auswirkungen nehmen die Kinder und Jugendlichen deutlich war. Die Sorgen der Erziehungsberechtigten in den Familien spiegeln sich nicht nur in reduzierten Wünschen zum Weihnachtsfest wider. Manches wird da kleiner ausfallen und unerfüllt bleiben. Die Stimmung eher grau statt hell und bunt. Und doch, es ist ein großartiges Fest, welches wir feiern. Zeit miteinander, mit gutem Essen, manchem Spiel, Besuchen. Dass dabei auch die Ansprüche sich aneinander reiben, erzeugt unter Umständen auch Spannung. Als erwachsene Menschen können wir sie leiten, wenn wir die Kinder und Jugendlichen mit ihren Bedürfnissen wahrnehmen und ihnen vermitteln könne, was uns warum wichtig ist. Und dann sind Kompromisse erzielbar.

Die Tage zwischen den Jahren können wir ebenso nutzen, mal darüber zu sprechen, wo es denn im nächsten Jahr hingehen soll. Nicht vielleicht der Urlaub, sondern auf die Entwicklung, das Wachstum, die Perspektiven für den Heranwachsenden und was dazu auch nötig ist. Dies ist anspruchsvoll, da Lernen auf der Wunschliste nicht ganz oben steht. Doch ohne dieses geht es nicht. Und Lernen benötigt auch einige Begleithelfer wie Selbstorganisation, Wollen und Machen, Respekt, Unterstützer und Materialien. Wenn die Schülerinnen und Schüler sich unwohl in der Klasse fühlen, haben auch sie selbst einen Anteil daran. Mal ist es zu laut, dann wird der Toilettengang zum 20ten Mal in der Stunde geprobt, der Lehrer am Unterrichten behindert. Was vergessen wird, nur der Einzelne kann mit seinem Verhalten dazu beitragen, dass sich was ändert. Wenn nur gefordert wird, der oder die machen, sollen….. wird sich kaum etwas ändern. Jeder ist nur allein für sein Tun verantwortlich, auch wenn es meist auf die anderen einen Einfluss hat.  Ich wünsche mir mehr Respekt für die Lernmöglichkeiten eines jeden!  Und ja, ich wünsche mir ein gelingendes Jahr 2023. Das Vorhaben umgesetzt werden, das Leben mir schöne Erlebnisse gibt, ich Sicherheit erfahre und mir meine Mitmenschen wohlwollend begegnen.

Mit diesen Wünschen und den Mut zu eigenen Anstrengungen leben wir Tag für Tag.

Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr!

 

Herzlichst
Simone Benke-Saathoff
Schulsozialarbeit Regionale Schule Neukloster

Unterricht Kalenderwoche 49

Liebe Eltern,

In der Woche vom 05.12.2022 bis zum 09.12.2022 findet aufgrund eines hohen Krankheitsstandes verkürzter Unterricht von der 1. bis zur 4. Stunde (11:15 Uhr) statt. Dennoch kann es zu Unterrichtsausfällen kommen.

Bitte organisieren Sie sich für die Abholung Ihrer Kinder eventuell in Fahrgemeinschaften.

Vielen Dank!

 

Mit freundlichen Grüßen
H.-P. Klein
Schulleiter